Hochzeit Bianca & Adrian

Einmal Trauzeuge sein. Einmal die Verantwortung mit dem Hochzeitspaar teilen. Diese Erfahrung durfte Max bei Adrian und Bianca machen. Als Trauzeuge des Bräutigams und Fotograf trug er allerdings eine Doppelrolle. Gar nicht so einfach. Aber natürlich hat Max seine Aufgabe (fast) meisterhaft geleistet. Wieso nur fast? Dazu später mehr. 

Los ging es morgens um 10 am Elternhaus des Bräutigams. Die ganze Familie war dort bereits versammelt, um mit ihm gemeinsam seine wunderschöne Braut Bianca bei deren gemeinsamem Haus abzuholen. Adrian war sichtlich aufgeregt, aber er hatte ja bereits Unterstützung durch seinen Trauzeugen und seine ganze Familie. 

Diese verabschiedete sich aber, um zu Fuß noch vor dem Hochzeitsauto am Haus ein paar Blocks weiter anzukommen. 

Schließlich war es so weit. Der Bräutigam fuhr mit dem Hochzeitsauto vor und klingelte an seinem eigenen Haus. Vermutlich war er noch nie so aufgeregt, als er das tat. Und da –die Tür geht auf und seine Zukünftige lächelt ihn an. Zumindest so lange, bis sie sich in die Arme fallen und unter Applaus der ganzen Familie die ersten Freudentränchen fließen. 

Wenig später machte sich die ganze Karawane wieder auf, um zum Rathaus zu gehen, in dem die standesamtliche Trauung stattfinden sollte. Braut und Bräutigam fuhren natürlich gemeinsam im wunderschönen Hochzeitsauto vor.

Nachdem alle Unterschriften korrekt gemacht und die beiden nach dem Gesetz Mann und Frau waren, ging es mit der ganzen Familie wieder zurück zum Elternhaus, um auf die Frischvermählten anzustoßen. In strahlendem Sonnenschein machten wir noch ein paar Gruppenbilder und das Brautpaar stärkte sich noch einmal, bevor dann das richtige Shooting losging. Geplante Location: Federseesteg. Ein Samstag im September, strahlender Sonnenschein und ein Fotoshooting auf dem Federseesteg. Klingt irgendwie perfekt, ist aber, wie so vieles, unmöglich. Leider waren einfach zu viele Menschen unterwegs und kurzerhand entschieden wir uns für eine andere Location. Deswegen fuhren wir zurück nach Dürnau, um irgendwo außerhalb auf einer freien Wiese, vor einer Kapelle und im Wald  tolle Paarfotos von den beiden zu machen. 

Nach dem erfolgreichen Shooting folgte der zweite Teil der Trauung: die kirchliche. Wieder einmal bewies Max, dass er der Doppelbelastung eindeutig gewachsen war. Er stand bei der Trauung neben dem Bräutigam und leistete ihm seelischen Beistand in diesem rührenden Moment. Er hielt tolle Momente fest und war voller Eifer, als die Trauung sich dem Ende neigte. 

„Nun bitte ich noch die Trauzeugen nach vorne.“ Das war das Stichwort. Doch wo war Max? Wie von anderen Hochzeiten bereits gewohnt, stand dieser bereits draußen vor der Kirche, bereit, den Moment einzufangen, in dem das glückliche Paar aus der Kirche trat. Naja – verdoppeln kann er sich schließlich nicht, unser Max. Und die Unterschrift konnte er auch noch nachholen. 

Ende gut – alles gut. Adrian, bei so einem Trauzeugen, kann sicherlich nichts schiefgehen, denn die Unterschrift kann nachgeholt werden, Momente im Nachhinein festzuhalten ist allerdings unmöglich. 

Liebe Bianca, lieber Adrian, wir wünschen euch für eure Zukunft alles Liebe und Gute und dass ihr weiterhin ein so glückliches Paar bleibt.